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Trotzdem sie schon bezahlt haben: Anlieger im Westend müssen sich  weiterhin gedulden

SPD trägt die Vorplanungen zur Modernisierung und zur barrierefreien Gestaltung  des Bahnhofsumfeldes mit. Nach  Ansicht der SPD-Stadtverordnetenfraktion stellt der vorliegende Vorentwurf zur Modernisierung  und zu barrierefreien Gestaltung des Wetzlarer Bahnhofsumfeldes  eine ebenso attraktive wie auch funktionale Lösung dar. Zwar bedürfte der Plan noch seiner konsequenten Weiterentwicklung und es seien offene Fragen zu klären, doch könne seine Fraktion die aktuelle Vorlage mittragen, betonte stellvertretender Fraktionsvorsitzender Manfred Wagner.

Hessisches Behinderten-Gleichstellungsgesetzes  in der Stadt Wetzlar uneingeschränkt anwenden Die SPD-Stadtverordnetenfraktion hat jetzt einen Antrag ins Parlament eingebracht, wonach auch in Wetzlar das Hessische Behindertengleichstellungsgesetz (HessBGG) ohne Einschränkungen Anwendung finden soll. Die Sozialdemokraten sehen in dieser durch die Neufassung des Gesetzes gegebenen Alternative eine Chance, um die Belange der Menschen mit Behinderungen in Zukunft auch in Wetzlar konsequent zu berücksichtigen.

Scheinheilig: Wetzlarer FDP und FWG werfen Lahn-Dill-Kreis mit einer Verschuldung von 1100 Euro pro Kreisbürger  vor nicht ausreichend zu sparen, verantworten aber selbst eine pro-Kopf-Verschuldung von 1825 Euro in der Stadt Wetzlar.

Wer die überzahlten Trinkwasserkosten von der enwag erstattet haben will, muß für sein gutes Recht auch noch einen Antrag stellen. So die Geschäftspolitik der enwag - mit Billigung des Wetzlarer Oberbürgermeisters, der dem Aufsichtsrat der enwag vorsteht.  SPD - Stadtverordnete fordern jetzt die Erstattung der überzahlten  Wasserpreise für alle enwag-Kunden - als Bringschuld des städtischen Wasserversorgers. 

Selbstzweifel sind der Wetzlarer Rathauskoalition von CDU / FDP und FWG eher fremd:  Entschieden ist entschieden, dabei bleibt es, auch wenn es falsch war -  und Schluß und Aus !  So hat die Koalition  vor einiger Zeit auf Vorschlag des zuständigen Baudezernenten Achim Beck (CDU) entschieden, das Wetzlarer Rathaus konventionell mit Gas zu heizen. Ein von der Enwag bestelltes Gutachten stellt jetzt fest, dass ein Blockheizkraftwerk im Rathauskeller für die  städtischen Finanzen ein Segen wäre.

Wetzlarer Freibad: Wird die notwendige Sanierung unterlassen, weil Prestigeobjekte der
CDU/FDP/FWG - Koalition Vorrang haben ?


Das Wetzlarer Stadtparlament hat in seiner Sitzung am 7. Oktober 2009 mit den Stimmen von CDU, FWG und FDP den Bischoffener Bürgermeister Harald Semler, parteilos, zum Nachfolger des nur eine Wahlperiode amtierenden Stadtrates Peter Hauptvogel gewählt. Die SPD lehnte ebenso wie Bündnis 90/Die Grünen diesen Personalvorschlag ab. Fraktions-Vize Manfred Wagner trug für die Sozialdemokraten die Gründe vor. Hier gehts zu seinem Redebeitrag

Stadtpass - SPD-Initiative abgelehnt, jetzt regt sich Widerstand

Dass der Zustand der Wetzlarer Strassen beklagenswert ist,  ist keine neue Erkenntnis. Über Jahre hinweg wurde kaum etwas in die Reparatur von städtischen Strassen und Gehwegen investiert - und so sehen diese auch aus. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie Wetzlars Stadtbaurat Achim Beck (CDU).

Chinesisches Pflaster in der Hauser Gasse - hält Wolfram Dette Wort? Manfred Wagner hatte u.a. die Barrierefreiheit zu einem zentralen Thema seines Oberbürgermeisterwahlkampfes gemacht. Dabei rügte der SPD-Bewerber insbesondere das „Chinesische Pflaster“  in der Hauser Gasse. Dieser Belag macht es bis zum heutigen Tage sowohl  Menschen mit einer Mobilitätsbeeinträchtigung als auch solchen ohne Handicap unmöglich, diese Altstadtstraße  leicht zu passieren

Die WNZ titelte nach der jüngsten Stadtverordnetensitzung, die Vorlage zur Beteiligung der enwag an der thüga bleibe wegen vieler noch zu klärender Fragen der Fraktionen im Geschäftsgang. „Dies ist eine Lesart und wohl die für Oberbürgermeister Wolfram Dette schmeichelhafte“, erklärte der SPD-Fraktions-Vize Manfred Wagner. Den Tatsachen dürfte viel eher aber der Umstand entsprechen, dass der Oberbürgermeister von der sogenannten „Bürgerlichen Koalition“ aus CDU, FWG und FDP im Regen stehen gelassen wurde und noch nicht einmal in den eigenen Reihen eine Mehrheit für diese Finanzanlage fand

Wie barrierefrei ist Wetzlar wirklich? Wo gibt es nach wie vor Hürden, die Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen, aber auch Eltern mit Kinderwagen, Erreichbarkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren?

In Wetzlar wackelt der Schwanz mit dem Hund: Geschäftsleitung der Enwag möchte sich auch nicht vom Magistrat dreinreden lassen, wie die Bäderrichtlinien der Stadt zu interpretieren sind. DLRG-Vorsitzender und zugleich FWG -Stadtver- ordneter verlangt von Enwag öffentliche Entschuldigung.

Juni-Ausgabe des Garbenheimer Grasmaul - Stadtteilzeitung des SPD-Ortsvereins, mit den Themen: Erneut Tricksereien beim Thema Lärmschutz; Magistrat versiebt Antrag auf Fördermittel - Stützmauer Wacholderberg wird deutlich teurer als geplant - Nichtwähler sind alle zufriedene Wähler - Nach nur 6 Jahren klappert das teuere Edelpflaster in der Garbenheimer Bachstrasse, weil es die Verkehrsbelastung nicht aushält.  “Dette-Buchten” sind der Beweis dafür, das man erst denken und dann handeln sollte.

Klar ist, der Wetzlarer Amtsträger Oberbürgernmeister Wolfram Dette ist nicht unter den mehreren hundert Amtsträgern, gegen die   staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren wegen Vorteilsannahme eingeleitet wurden. Kommunale Mandatsträger, die in Aufsichtsgremien kommunaler Stadtwerke sitzen, waren bundesweit ins Visier der Staatsanwaltschaften wegen der Annahme offensichtlich großzügig spendierter Dienstreisen von Energiekonzernen  geraten. Ob gegen die Privatperson Dette staatsanwaltschaftliche Ermittlungen in der Sache eingeleitet wurden, geht die Stadtverordneten nicht wirklich etwas an - meint Dette.

Wetzlars CDU,FDP und FWG - Koalition läßt Belegschaft von Edelstahl im Regen stehen. Resolution für den Erhalt der Arbeitsplätze wird als nicht so dringlich angesehen.

Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen mehrere hundert kommunale Wahlbeamte ? Sind auch Wetzlarer Magistratsmitglieder betroffen ? SPD stellt diesbezügliche Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung.

Offener Brief der SPD-Stadtverordnetenfraktion Wetzlar zur Sicherung der Arbeitsplätze bei den Firmen Buderus Edelstahl GmbH, Buderus Edelstahl Band GmbH, Buderus Edelstahl Schmiedetechnik GmbH

„Unser Ziel ist eine Stadt, in der das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Lebensbereichen die gesellschaftliche Normalität darstellt. Und dies bedeutet u.a., dass die Einrichtungen der Stadt für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sein müssen“, erklärte der OB-Kandidat der Wetzlarer SPD, Manfred Wagner, im Rahmen der Aussprache des Wetzlarer Stadtparlaments zur barrierefreien Stadtgestaltung.

Von einem Tag auf den anderen war er weg, wie vom Erdboden verschwunden.  Vor  10 Jahren war er zur Zeitungsgruppe Lahn-Dill gekommen, seit 2000 war er nicht nur Chefredakteur der WNZ, sondern der gesamten Zeitungsgruppe Lahn- Dill. Wo ist eigentlich Dirk Lübke ?

Der Kandidat der Wetzlarer SPD für das Amt des Oberbürgermeisters, Manfred Wagner, spricht sich für die Einführung eines Stadtpasses aus. Der „Stadtpass“ soll sicherstellen, dass niemand aus finanziellen Gründen auf die Teilhabe an den kommunalen oder kommunal geförderten Angeboten verzichten muss. Nach Ansicht Wagners spanne sich der Bogen von der vergünstigten Nutzung des ÖPNV, über Bildungsangebote der Volkshochschule bis hin zu kulturellen Angeboten (Museen, Festspiele etc.).

„Bevor städtische Mittel in die Umgestaltung der Bahnhofstraße in dem Abschnitt zwischen Buderusplatz und Herkules-Center investiert werden, muss ein Entwicklungskonzept für diesen Bereich erarbeitet werden“, so die Forderung des Oberbürgermeister-Kandidaten der Wetzlarer SPD, Manfred Wagner. In dieses Konzept möchte Wagner den rückwärtigen Bereich der Bahnhofstraße bis zur Inselstraße ebenso eingebunden wissen, wie das Grundstück des ehemaligen Kaufhauses „Mauricius“, aber auch den Lahnhof.

Hessentag 2012 in Wetzlar ? Vor genau 10 Jahren hatte die Wetzlarer Stadtverordneten- versammlung dem Magistrat den Auftrag erteilt, sich um die Ausrichtung des Hessentages zu bemühen.  Jetzt, 10 Jahre später, verkündet Oberbürgermeister Dette im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl stolz, dass sich der Magistrat jetzt ernsthaft um den Hessentag bemühen wolle. Nicht zu Unrecht fühlen sich die Wetzlarer Bürger von ihrem Oberbürgermeister auf den Arm genommen.

Neugestaltung Steighausplatz: Die Wetzlarer SPD kritisiert die Vergabepraktiken des Magistrats

Jahrelang Sanierung gebetsmühlenartig von Wetzlars SPD eingefordert - Wetzlars Busbahnhof wird neuerdings von den Freien Wählern entdeckt. Offensichtlich ist ein führendes FW - Mitglied einmal mit dem Bus gefahren und war dann ganz erschrocken.

Das Grasmaul - Die Stadtteilzeitung der Garbenheimer SPD. Folgende Themen: - Freie Wähler verhindern Lärmschutz;  Maulkorb für die Garbenheimer Feuerwehr, Sauberes Garbenheim - Verwaltung ignoriert eigene Satzung; Stützmauer Wacholderberg - Anwohner wehren sich

SPD- Antrag über den Wegeausbau am Niedergirmeser Weg abgelehnt.

Wetzlarer Festspielverein erneut im Defizit: „Mir fällt allerdings auf, dass alle anderen Kulturkreise und Vereine offenbar kein Problem damit haben, trotz gleicher Rahmenbedingungen ihre finanziellen Hausaufgaben zu bewältigen, wir aber in nahezu penetranter Regelmäßigkeit die defizitäre Situation dieses einen Vereins regeln dürfen“, so Klaus Tschakert, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion in der Wetzlarer Stadtverordnetenversammlung. Wetzlars SPD-Stadtverordnete sind die einzigen, die dies so im Stadtparlament nicht länger mitmachen wollen

Wie Stadtwerke auf dem Energiemarkt die Herausforderungen der Zukunft angehen, kann man in Wetzlars Nachbarstadt Giessen sehen. Das Gegenteil ist in Wetzlar der Fall: Der CDU/FWG/FDP Magistrat fährt auf Sicht die Enwag an die Wand. Kraft-Wärme-Kopplung, alternative Energieformen, Schwimmbadheizung mit Solarthermie etc. hat man bislang erfolgreich verhindern können - und freut sich noch darüber.

FDP entdeckt den Steighausplatz und fordert rasche Sanierung  -    Warum haben die Liberalen  die Initiativen der SPD bisher immer abgelehnt?

Mit Kraft - Wärmekopplung gegen die Klima-Killer: Ohne großen Aufwand liesse sich der Wirkungsgrad von Großkraftwerken massiv steigern. Voraussetzung dafür ist, dass der politische Wille hierzu vorhanden ist. Den Energieriesen würde dies, nach dem Motto, “Gut für das Klima, schlecht fürs Geschäft” weniger in den Kram passen

Die Nachbarstädte Marburg und Giessen machen es vor: In Sachen lokaler Energiepolitik hat Wetzlar die Rote Laterne. SPD fordert den Magistrat auf endlich aktiv zu werden und die vorhanden Chancen wahrzunehmen.

Chance für Garbenheimer Neubaugebiet nutzen: Dezentrale Energieversorgung durch Blockheizkraftwerk soll geprüft werden. Antrag in der Garbenheimer SPD Stadtverordneten Brigitte Droß von der Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen. Erstmals soll für ein neu zu erschließendes Wetzlarer Baugebiet geprüft werden ob sich die Nutzung alternativer Energieversorgungssysteme wirtschaftlich darstellen läßt.

Dass Wetzlars städtische CDU/FWG/FDP Koalition nichts von von alternativen Energieformen  hält ist bekannt. Während in anderen Städten deren  Ausbau vorangetrieben wird, lehnt die Koalitationsmehrheit es ab, sich mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen. Der Antrag der SPD zur Erstellung eines lokalen Energiekonzeptes in der Stadtverordnetenversammlung wurde abgelehnt. Begründung: Das sei Parteipolitik. 

Lahnaue zwischen Garbenheim und Naunheim - Lassen sich Naturschutz und Freizeitnutzung unter einen Hut bekommen ?

 

Kaum zu glauben – „Spantenbauwerk“ steht vor kostenträchtiger Erneuerung

11. Oktober 2009 An dem sogenannten „Spantenbauwerk“ – also der Verkleidung der B 49 Hochstraße im Bereich des Fußgängerüberweges zwischen Forum und Bahnhofstraße - scheiden sich in Wetzlar die Geister. Die selbsternannte „Bürgerliche Koalition“ um Wolfram Dette, Achim Beck & Co. sieht die im Jahr 2005 für nahezu 320.000 Euro geschaffene Verkleidung der Hochstraße als ganz wesentliches Element an, um Kundenströme aus dem Forum in die Bahnhofstraße zu lenken.

Viele Bürgerinnen und Bürger schütteln aber nach wie vor den Kopf über diese Holzverkleidung. Sie vermögen weder die damaligen Investitionskosten noch die Tatsache nachzuvollziehen, dass die Spanten nahezu dauerhaft mit großen energiefressenden Scheinwerfern angestrahlt werden.

Jetzt ist eine erste kostenträchtige Sanierung der Spanten erforderlich.  Rund 25.000 Euro wird sie die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kosten. Nach Ansicht von Manfred Wagner durchaus ein beachtlicher  Betrag – gerade in Zeiten in denen viele Maßnahmen mit Hinweis auf den klammen Stadtsäckel abgelehnt werden.

 

SPD Fraktion fordert Lärmschutz für Dalheim

17.Oktober 2009  Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 49 zwischen Wetzlar und Limburg erfolgt in insgesamt 13 Bauabschnitten. Mit der Fertigstellung des Lärmschutztunnels  im Stadtteil Dalheim wurde der 13. Abschnitt abgeschlossen. Derzeit sind im Bereich der Stadt Wetzlar die Bauarbeiten für den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße im 12. Abschnitt zwischen der Einhausung in Dalheim und dem Kloster Altenberg mit einer Straßenlänge von 2,1 km in vollem Gange. Dabei werden die beiden Fahrbahnen höhenversetzt angeordnet, mit der Folge einer stärkeren Lärmbelastung für den dortigen Bereich. Angelegte Lärmschutzwälle und Lärmschutzwände sind jedoch lückenhaft,  durchgehenden Lärmschutz wird es nicht geben.

B49 - Baustelle zwischen Wetzlar und Oberbiel

Jörg Kratkey, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion sieht hier dringend Handlungsbedarf und hat folgenden Antrag in den Geschäftsgang der Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Der Magistrat wird aufgefordert, sich umgehend

dafür einzusetzen, dass Lücken in den Lärmschutzanlagen beidseits der Bundesstraße B 49 hinter dem Lärmschutztunnel in Fahrtrichtung Limburg unverzüglich geschlossen werden.

Über das Ergebnis dieser Bemühungen ist die Stadtverordnetenversammlung bis zum 15. Dezember 2009 zu unterrichten.

SPD-Stadtverband Wetzlar übt Kritik:

Dette redet Wachstumsbeschleunigungsgesetz schön – nur „wenige 100.000 Euro “ werden Wetzlar fehlen!

Während andernorts die Kämmerer in Anbetracht der Belastungen des von CDU/CSU und FDP im Bund auf den Weg gebrachten Wachstumsbeschleunigungsgesetz die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und die kommunalen Spitzenverbände protestieren, gibt der Wetzlarer Oberbürgermeister Wolfram Dette, FDP, Beruhigungspillen aus. Nur wenige 100.000 Euro würden in der Stadtkasse fehlen. Dies sei mittelbar wieder aufzuholen. Angesichts eines aktuellen Nachtragshaushaltes, der nur durch eine Entnahme von rund 15 Mio. Euro aus der Finanzausgleichsrücklage ausgeglichen werden kann und den noch düsteren Prognosen für die kommenden Jahre, kommt diese Haltung des Wetzlarer Oberbürgermeisters dem berühmten „Pfeifen im Wald“ gleich.

Vielleicht ist es aber auch nur die Schwierigkeit, den Spagat zwischen verschiedenen Rollen zu praktizieren. Hier der liberale Kommunalpolitiker, der dem Bundesvorstand der FDP als kooptiertes Mitglied angehört, da der Oberbürgermeister einer Sonderstatusstadt und schließlich der Verbandspolitiker. Wenn man mehre Hüte auf hat, dann kommt man eben auch als Liberaler irgendwann einmal nicht umhin, sich auch einmal zu positionieren. Dabei war Dette in diesen Fall das „liberale Hemd“ offenbar näher als die „kommunale Hose“, mutmaßt die Wetzlarer SPD.

Mit dem aktuell vorliegenden Nachtragshaushalt werden „Kleinstbeträge“  zusammengekehrt, Maßnahmen zurückgestellt und im Parlament werden Initiativen der SPD abgelehnt – so z. B. bei dem barrierefreien Stadtausbau oder die Einführung eines Stadtpasses. Angesichts dieser Ausgangslage verblüfft schon, mit welcher Lockerheit Dette über wenige 100 T€ plaudert. Frei nach dem Motto, wir haben`s ja, wenn wir nur wollen!

Demgegenüber bringen es andere Obernbürgermeister trotz eines mit der aktuellen Bundesregierung kompatiblen Parteibuchs auf den Punkt und stellen die Position ihrer Städte in den Vordergrund; so z. B. die Frankfurterin Petra Roth, CDU, und Präsidentin des Deutschen Städtetags. Sie erklärt, es müsse alles verhindert werden, damit Kommunen nicht finanziell zusammenbrechen und ihren Bürgern immer weniger und schlechtere Leistungen anbieten können. Sie bewertet die Finanzlage vieler Städte bereits jetzt als verheerend und sieht angesichts der aktuellen Steuerschätzungen dunkle Wolken aufziehen.

Eine derart klare  Haltung hätten wir uns, so die Wetzlarer SPD, auch von Wolfram Dette gewünscht. Aufbauend auf einer von der SPD initiierten Resolution des Wetzlarer Parlaments komme er zwar nicht umhin, die für das Jahr 2011 von der christlich-liberalen Landesregierung vorgesehenen Kürzung des kommunalen Finanzausgleichs um 400 Mio. Euro zu kritisieren, doch gelte es darüber hinaus auch die städtischen Finanzen gegen weitere Übergriffe zu verteidigen.

 

Im Vorfeld des Hessentages 2012

SPD greift ihre Forderung zur Schaffung eines kommunalen Fassadensanierungsfonds erneut auf

14.Februar 2010  Die Wetzlarer SPD-Fraktion hat jetzt einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, mit dem der Magistrat beauftragt werden soll, bis zum 1. Juli 2010 die Grundlagen für die Einrichtung eines Fassadensanierungsfonds zu erarbeiten. Mit zinslosen Darlehen wollen die Sozialdemokraten private Hauseigentümer animieren, in ihre Gebäude und deren Erscheinungsbild zu investieren. „Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes sind gerade im Vorfeld des Hessentages 2012 dringend erforderlich. Einen wesentlichen Beitrag können die privaten Eigentümer leisten, doch bedürfen sie der Unterstützung“, betonte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Manfred Wagner.

Insbesondere im Bereich der ehemaligen Haupteinkaufsstraßen, wie z. B. der Bahnhofstraße oder der Langgasse, aber auch in der Altstadt gebe es inzwischen viele im privaten Eigentum stehende Gebäude, die durch eine vernachlässigte Bausubstanz und eine unattraktive Fassadengestaltung gekennzeichnet seien, stellte der Fraktions-Vize fest.       . . . /

Viele Eigentümer ehemaliger Geschäftshäuser investierten in der Zwischenzeit nicht mehr in dem eigentlich erforderlichen und wünschenswerten Maße in ihre Gebäude und deren Erscheinung. Eine wesentliche Ursache sei darin zu sehen, dass sich insbesondere in den bisherigen Einkaufsbereichen bedingt durch das Überangebot an Einzelhandelsflächen nicht mehr die in früheren Jahren zu erzielenden Renditen erwirtschaften ließen. Damit fehlten häufig auch die Mittel für notwendige Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen.

Manfred Wagner: „Gerade im Vorfeld des Hessentages 2012 muss die Stadt aber aktiv werden und Anreize schaffen, damit die Eigentümer der Gebäude animiert werden, in ihre Anwesen und mithin auch die Fassadengestaltung zu investieren. In dieser Einschätzung sehen wir uns durch Hinweise der Eigentümer aber auch ihrer Interessenvertretung bestärkt.“

Diese Ausgangslage habe die SPD-Fraktion zum Anlass genommen, ihren aus dem Februar 2007 stammenden  und vom Magistrat abschlägig beschiedenen Antrag zur Schaffung eines „Fassadensanierungsfonds“ erneut und mit Nachdruck aufzurufen. 

Seinerzeit hatte der Magistrat die Einrichtung eines Fonds zwar als „theoretisch“ möglich, nicht aber als erforderlich eingestuft. Die Stadtregierung mutmaßte, es gebe keinen Bedarf und anderweitige Fördermöglichkeiten, so z. B. der Denkmalschutzbehörde,  seien ausreichend.

„Wir sind überzeugt, dass mit diesem Fonds, der über den Hessentag hinaus fortgeführt werden soll, da rückfließende Darlehensmittel zur Neuvergabe von Darlehen genutzt werden können, nachhaltige Effekte zur Aufwertung des Stadtbildes angestoßen werden können. Wenn dann auch noch viele heimische Handwerksbetriebe zusätzliche Aufträge erhalten, dann schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, betonte Wagner.

Baudezernent Achim Beck (CDU) überraschend bei der Wiederwahl für die dritte Amtsperiode gescheitert.

24. Februar 2010 Eigentlich sollte es ein Routinevorgang  werden. Wetzlars Baudezernent Achim Beck sollte in der Stadtverordnetensitzung am heutigen Donnerstag wiedergewählt werden. Damit wäre Becks  dritte Amtszeit als städtischer Baudezernent und hauptamtliches Magistratsmitglied eingeläutet worden.
Im Wetzlarer Stadtparlament stimmten am abend von 59 anwesenden Abgeordneten 25 für Beck mit ja, 32 gegen ihn mit nein und 2 enthielten sich.

Damit hat Beck die notwendige Mehrheit für seine Wiederwahl  klar verfehlt. Die CDU/FDP/FWG - Koalition verfügt  im Wetzlarer Stadtparlament über insgesamt 31 Stadtverordnete. Somit haben 6 Stadtverordnete der Koalition Beck ihre Stimme verweigert.

Noch im Oktober des vergangenen Jahres hatten die Stadtverordneten von CDU/FWG und FDP einstimmig beschlossen, das Verfahren zur Wiederwahl Becks für die Sitzung im  Februar 2010 ohne formelle Ausschreibung einzuleiten. Ein solches Verfahren wird üblicherweise gewählt, wenn klare Mehrheiten für einen gemeinsamen Kandidaten zu erwarten sind.

Vom Sparen, Essen und Trinken in Zeiten wie diesen...
 

28. Febr. 2010  Deutschland muß sparen, Hessen muß sparen, Wetzlar muß sparen.
Darüber sind sich alle einig.
Nur wo und bei wem gespart werden soll, darüber gehen in den politischen Gremien die Meinungen oft auseinander.
Haushaltskonsolidierung, so das neudeutsche Wort für Schuldenabbau, ist angesagt.
Auch in Wetzlar.
Im jetzt beschlossenen Haushaltsplan für das Jahr 2010 hat die überwältigende Mehrheit der Stadtverordneten dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, den Parlamentarischen Abend, also so etwas wie ein gemütlichenes Beisammensein der Stadtverordneten mit ihren Gästen, ausfallen zu lassen.
Somit werden mindestens siebentausend Euro eingespart die für wichtigere Dinge in unserer Stadt ausgegeben werden können.
58 von 59 Stadtverordneten haben diese Entscheidung ohne Murren befürwortet; einer war dagegen!
Der eine christlichdemokratische Magen knurrt jetzt schon ob der Tatsache, dass die Sommersause mal ausfällt und daheim bei Muttern gegessen und getrunken werden muß, was ja schließlich auch in`s Geld geht.
Muß man ja verstehen wo doch die Altersversorgung für einen immer noch kampfeslustigen Alt-Bürgermeister nicht gerade die üppigste sein soll.
Und dann auch noch an Essen und Trinken sparen ?!

  Hrsg. SPD - Stadtverband Wetzlar ; V.i.S.d.P. Brigitte Droß,  Bergstrasse 60, 35578 Wetzlar Tel 06441 2092520 ;   Fax: 0180 506034747573 ; email: redaktion @ wetzlar-nachrichten.de;   Veröffentlichung und Weiterverbreitung von Beiträgen und Fotos nur mit Quellenangabe und Genehmigung der Redaktion zulässig;  für namentlich gekennzeichnete Beiträge übernimmt der jeweilige  Autor die alleinige presserechtliche Verantwortung